Schulische Schwerpunkte

Im Mittelpunkt der unterrichtlichen Arbeit an unserer Schule steht eine intensive Förderung der Schülerinnen und Schüler im Bereich der sprachlichen Handlungskompetenz auf der Grundlage individueller Förderpläne.

Sprachförderung und Sprachtherapie finden als durchgängige Prinzipien in unterschiedlichen Organisationsformen statt. Förderangebote im Bereich der Bewegung, der Wahrnehmung, der Konzentration sowie der sozial-emotionalen Entwicklung werden stets mit in den Unterricht einbezogen. Darüber hinaus bestehen Förderangebote in den Bereichen Lesen und (Recht-) Schreiben, im Bereich der Textproduktion sowie im mathematischen Bereich.

Von Beginn an werden die Schülerinnen und Schüler angeleitet, so selbstständig wie möglich zu lernen und zu arbeiten. Dazu erfolgt eine intensive Förderung im Bereich der Methodenkompetenz.

Offener Ganztag
Organisation des Lernens
Schulveranstaltungen und Projekte
Vielfältige Ausstattung
Beratung und Kooperation
Elternarbeit

Seit dem 01.08.2006 wird unsere Schule als offene Ganztagsschule geführt. Zurzeit nehmen 50 Schülerinnen und Schüler am offenen Ganztag teil. Hausaufgabenzeiten und individuelle Förder- und Übungszeiten, die von den Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften im Team durchgeführt werden, stehen ebenso auf dem Programm wie themenbezogene Vorhaben und Freizeitangebote in offener und gebundener Form. Täglich haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an einem Sportangebot teilzunehmen.

Der Träger des offenen Ganztagsangebotes ist der Sozialdienst kath. Frauen e.V. – Familienhilfezentrum Marienfrieden. Kooperationspartner sind die Musikschule des Hochsauerlandkreises und der TV Arnsberg 1861 e.V..

Offener Ganztag an der Franz-Joseph-Koch-Schule heißt …

  • mehr Zeit für individuelle Förderung u.a. in den Bereichen Sprache, Wahrnehmung, Motorik, Konzentration, Emotionalität und Soziabilität,
  • mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten,
  • mehr Zeit für die Erprobung eigener Fähigkeiten und Interessen,
  • mehr Zeit für Sport und Bewegung,
  • mehr Zeit für Spiel und Spaß.

Die pädagogischen Fachkräfte haben es sich zur Aufgabe gemacht…

  • die individuellen Förderbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler aufzugreifen und zielgerichtete Angebote in Kleingruppen durchzuführen,
  • die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern,
  • die Schülerinnen und Schüler im emotionalen und sozialen Bereich individuell zu unterstützen,
  • mit den Schülerinnen und Schülern Regeln zu erlernen und deren Einhaltung zu festigen,
  • das freie Spiel zu fördern,
  • mit Eltern und Erziehungsberechtigten im schulischen Alltag eng zusammenzuarbeiten und
  • mit den Lehrkräften in allen unterrichtsbezogenen und erzieherischen Belangen intensiv zu kooperieren.

Sprachliche Förderung

Die sprachliche Förderung der Schülerinnen und Schüler kommt in vielen Bereichen zum Tragen. In erster Linie wird in jedem Unterricht versucht, ein sprachlich-kommunikatives Milieu zu schaffen, das die Kinder motiviert, sich in Gespräche einzubringen. Auch kleine Beiträge können zu Erfolgserlebnissen werden und das Selbstwertgefühl jedes Kindes steigern. Inhalte, Methoden und Medien werden auf die sprachliche Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler abgestimmt und dazu genutzt, die Kommunikation zu verbessern. Sprachliche Strukturen werden in besonderer Weise als Zielstrukturen verdeutlicht, so dass die Kinder über das Verstehen und Reproduzieren mit der Zeit dazu kommen, diese aktiv anzuwenden und zu reflektieren.

Neben der Aktivierung sprachlicher Lernprozesse im Unterricht liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit in der Durchführung von Sprachtherapie in Kleingruppen. Diese findet parallel zu den Lernzeiten statt; in der Schuleingangsphase somit fünfmal in der Woche. Die Klassenlehrerin erstellt individuelle Therapiepläne und fasst die Schülerinnen und Schüler nach Schwerpunkten in Kleingruppen von zwei bis vier Kindern zusammen. So wird mit jedem Kind ein- bis zweimal pro Woche an spezifischen sprachtherapeutischen Inhalten gearbeitet. Dazu gehören u. a. mundmotorische, artikulatorische sowie auditive Wahrnehmungsübungen, aber auch Übungen zum Wortschatz und zur Grammatik.

Des Weiteren erhalten Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, eine zusätzliche Sprachförderung, die von den Inhalten aber sehr weit gefächert ist und auch Übungen zum Lesen und Schreiben einschließen kann. Je nach Zusammensetzung der Gruppe und entsprechend der personellen Ressourcen können auch Kleingruppen mit dem Förderbereich „Deutsch als Zweitsprache“ gebildet werden.

Unterrichts- und Pausenzeiten

Unterrichtsbeginn und Unterrichtsende:

Wochentag 1. Schulhalbjahr 2. Schulhalbjahr
Montag 8.00 Uhr bis 12.45 Uhr 8.00 Uhr bis 13.25 Uhr
Dienstag 8.00 Uhr bis 13.25 Uhr 8.00 Uhr bis 13.25 Uhr
Mittwoch 8.00 Uhr bis 13.25 Uhr 8.00 Uhr bis 13.25 Uhr
Donnerstag 8.00 Uhr bis 12.45 Uhr 8.00 Uhr bis 12.45 Uhr
Freitag 8.00 Uhr bis 12.45 Uhr 8.00 Uhr bis 12.45 Uhr

Unterrichts- und Pausenzeiten:

8.00 Uhr – 9.30 Uhr 1. und 2. Unterrichtsstunde
9.30 Uhr – 10.10 Uhr Frühstückspause im Klassenraum und Hofpause
10.10 Uhr – 11.35 Uhr 3. und 4. Unterrichtsstunde
11.35 Uhr – 12.05 Uhr Spielpause im Klassenraum und Hofpause
12.05 Uhr – 12.45 Uhr 5. Unterrichtsstunde
12.45 Uhr – 13.25 Uhr 6. Unterrichtsstunde

Besonderheit:

Während der Hofpausen befinden sich nicht alle Kinder gleichzeitig auf dem Schulhof. In einer ersten Schiene wird der Schulhof von den Klassen 2 bis 4 genutzt, während die jüngeren Kinder Frühstückszeit haben. Im Anschluss daran erfolgt der Wechsel. Während sich nun die jüngeren Kinder auf dem Schulhof befinden, frühstücken die anderen Kinder. Diese Vorgehensweise verringert zum einen das Konfliktpotenzial während der Hofpausen und bietet zum anderen allen Kindern genügend Bewegungsraum.

Angebote der Förderung

Neben der Verankerung von Sprachförderung und -therapie im Schulalltag gibt es weitere Maßnahmen der Förderung, die auf verschiedenen Organisationsebenen Berücksichtigung finden.

Aufgrund der besonderen Schüler-Lehrer-Relation von ungefähr 9 zu 1 können einige Stunden im Stundenplan doppelt besetzt werden. Diese Doppelbesetzung wird in unterschiedlichen Formen und abhängig vom Unterrichtsfach genutzt, z. B. für Team-Teaching oder Förderunterricht in Kleingruppen. Je nach Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler bietet es sich auch an, differenzierte klassenübergreifende Lerngruppen zu bilden.

Als weitere Fördermaßnahme nutzen wir die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler, die in einem einzelnen Fach entweder besonders schwach oder stark sind, in einer Jahrgangsstufe unter oder über der eigenen zu unterrichten. Dies geschieht natürlich in Absprache mit den Eltern.

Über die besondere Förderung vor allem in den Unterrichtsfächern Deutsch und Mathematik hinaus bieten wir für die jüngeren Schülerinnen und Schüler Sportförderunterricht an.

Besondere Aufgaben im Unterricht der Schuleingangsphase

Der Anfangsunterricht an der Franz-Joseph-Koch-Schule orientiert sich in besonderer Weise an der Lernausgangslage der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Die Lerninhalte werden im Allgemeinen mit viel Bewegung und spielerischen Elementen angeboten.
Informieren Sie sich über die Inhalte und Vorgehensweisen in den Fächern:

Mathematik
Deutsch
Mathematik

Besonders wichtig ist das Verständnis der Pränumerik mit dem Ziel, eine Dyskalkulie (Rechenschwäche) zu vermeiden.

Zum Aufbau eines mathematischen Verständnisses spielt die Sprache als „Stützfunktion der Intelligenz“ eine wichtige Rolle. Dabei ist es aber nicht entscheidend, dass das Kind die Zahlenreihe von 1 bis 10 beherrscht, sondern vielmehr, ob es ein korrektes Mengenverständnis entwickelt hat.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Lernanfängern mit sprachlichen Auffälligkeiten, noch vor dem Umgang mit Zahlen, wichtige Begriffe im Bereich der Pränumerik („Vorzahliger Bereich“) fehlen. Besonders Störungen auf der semantischen Sprachebene (u. a. ein eingeschränkter Wortschatz) führen zu Schwierigkeiten im Aufbau mathematischer Bedeutungen. So werden z. B. Begriffe bezüglich der

Formen (Dreieck, Viereck, Kreis),
Farben und
Größen (groß – klein, lang – kurz, dick – dünn)
noch nicht beherrscht. Auch Begriffe zum Vergleich von Mengen wie „mehr“, „weniger“ und „gleich viele“ sind für die Schülerinnen und Schüler nicht ohne Weiteres abrufbar. Störungen im Bereich der Sprachproduktion erschweren es den Lernanfängern, Erklärungen und Begründungen mathematischer Erkenntnisse oder Zusammenhänge zu formulieren. So fällt es ihnen schwer, 1 zu 1 – Zuordnungen sprachlich zu begleiten (z. B. beim Tischdecken: für jedes Kind ein Messer, für jedes Kind ein Glas) oder das Invarianzprinzip (Grundsatz der Mengenerhaltung) sprachlich zu durchdringen und zu begründen.

Auch die Bildung einer Seriation (von kurz zu lang, von viel zu wenig) sprachlich zu erläutern, stellt eine große Herausforderung dar. Bevor sich die Lernanfänger also sprachlich mit den Zahlen und den verschiedenen Rechenoperationen auseinander setzen, wird in den ersten Wochen im Anfangsunterricht an unserer Schule im Bereich der Pränumerik gearbeitet.

Die Schülerinnen und Schüler sollen schon bei einfachen Inhalten lernen Sprache „mathematisch“ richtig zu gebrauchen. Ist der pränumerische Bereich in der Verknüpfung von Mathematik und Sprache weitestgehend gesichert, so gelingt über die Seriation der Einstieg in die Zahlenwelt. Auch hier ist zu beachten, dass aufgrund von auditiven Diskriminationsstörungen ähnlich klingende Wörter wie „eins“, „keins“, „zwei“ oder „drei“ schnell verwechselt werden. Diese Verwechslungen können zu Schwierigkeiten in der Begriffsbildung (z. B. Mengen-/Zahlbegriff) führen.

Daher sind für die Lernanfänger eine akzentuierte Lehrersprache und eine ruhige Lernatmosphäre besonders wichtig. Damit die Schülerinnen und Schüler mathematische Inhalte besser durchdringen können, ist es im Anfangsunterricht an unserer Schule ein durchgängiges Prinzip, mathematische Situationen nachzuspielen und mathematische Handlungen zu versprachlichen. So werden Rechengeschichten von den Kindern aktiv mit „Leben“ gefüllt.

Deutsch

Besonders wichtig ist die Entwicklung der phonologischen Bewusstheit mit dem Ziel, eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) zu vermeiden.

  • Welche Wörter reimen sich?
  • Welchen Laut hört man am Anfang eines Wortes? (Anlaut)
  • Welchen Laut hört man in der Mitte/am Ende eines Wortes (Inlaut/Auslaut)

Um diesen Prozess über einen weiteren Sinneskanal zu unterstützen, werden Spiegel zu Hilfe genommen, damit die Mundstellung und/oder die Zungenbewegung bei den einzelnen Lauten genau beobachtet werden können. Von Anfang an wird auch das rhythmische Sprechen in Silben geübt, dass in unserem Lese- und Schreiblehrgang eine sehr wichtige Rolle spielt. Besonders Schülerinnen und Schüler mit Wortdurchgliederungsschwächen profitieren von dieser Vorgehensweise. Im Laufe der Zeit lernen die Kinder

  • ein Wort in Silben zu klatschen und zu sprechen,
  • die Silbenanzahl eines Wortes zu bestimmen,
  • ein Wort nur durch Silbenbögen aufzuschreiben
  • einzelne Silben zu benennen und
  • Laute in Silben zu hören.

Diese Lernschritte bilden die Grundlage unseres Trainingsplanes zum Schreiben lernen. Wenn die Schülerinnen und Schüler sicher genug sind im „Hören“, können sie mit der Anlauttabelle arbeiten. Diese bietet einen Zugriff auf alle Buchstaben, die notwendig sind, um Wörter lautgetreu schreiben zu können.
Im Rahmen von „Buchstabenwochen“ wird die Entwicklung im Lesen und Schreiben unterstützt durch vielfältige Übungen

  • zur visuellen und auditiven Wahrnehmung
  • zur Fein- und Graphomotorik
  • zur Synthese (auch unterstützt durch den Einsatz von „Handzeichen“ für die einzelnen Buchstaben)
  • zum „angeleiteten“ Schreiben (Schreiben nach dem Trainingsplan).

Veränderte Hausaufgabenpraxis aufgrund von Lernzeiten

Lernzeiten

Da zum Schuljahresbeginn 2009/2010 der Stundenplan an unserer Schule in der Schuleingangsphase aufgrund unterrichtsorganisatorischer Erfordernisse neu gestaltet werden musste, ergab sich die Gelegenheit, täglich eine Lernzeitstunde in den Vormittag zu integrieren. Alternativ zu den Hausaufgaben wird den Schülerinnen und Schülern hier u. a. Raum und Zeit gegeben, Kompetenzen im Bereich des selbstständigen Arbeitens zu erwerben und ihr Lernen individuell zu gestalten. Seit dem Schuljahr 2012/2013 haben wir die Lernzeiten auch sukzessiv in den Klassen 3 und 4 verankert. Entsprechend der Stundentafel finden in der Klasse 3 drei und in der Klasse 4 zwei Lernzeitstunden pro Woche statt. So ist gewährleistet, dass die Schülerinnen und Schüler ihre methodischen Kompetenzen weiter ausbauen bzw. festigen können.

Einzelne Zielsetzungen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • die Möglichkeit zur Entschleunigung ihres Schulvormittags erhalten und in ihren basalen Fähigkeiten und in den verschiedenen Wahrnehmungsbereichen individuell gezielt gefördert werden,
  • Zeit für die Fertigstellung von Lernaufgaben haben, die aus dem Unterricht erwachsen sind und wieder zu ihm zurückführen,
  • im Unterricht erarbeitete Inhalte vertiefend üben und festigen,
  • ihre Lernentwicklung durch unterrichtsbegleitende Lern- und Übungsangebote individuell vorantreiben.

Die Lernaufgaben werden unter Berücksichtigung der individuellen Förderbedarfe der Schülerinnen und Schüler von der Lehrkraft ausgewählt und zur Verfügung gestellt. In enger Absprache mit der Lehrkraft begleitet und unterstützt die pädagogische Fachkraft den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler in den Lernzeitstunden.

Hausaufgaben

  • sind Aufgaben, die im Unterricht gestellt und von den Schülerinnen und Schülern außerhalb der Unterrichtszeit bis zu einem vereinbarten Zeitpunkt bearbeitet werden.
  • können mit unterschiedlichen Zielsetzungen vergeben werden (z. B. Unterrichtsinhalte einprägen, einüben, anwenden, vorbereiten).
  • sind unbedingt entsprechend der individuellen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit sowie unter Berücksichtigung der Interessen der Schülerinnen und Schüler zu differenzieren, damit diese selbstständig, also ohne elterliche Unterstützung, von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden können.

Nach dem RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung v. 05.05.2015 (ABl. NRW. S. 270) soll der zeitliche Umfang zur Bearbeitung von Hausaufgaben in der Schuleingangsphase nicht mehr als 30 Minuten und in den Jahrgangsstufen 3 und 4 nicht mehr als 45 Minuten täglich betragen. An offenen Ganztagsschulen soll die Erledigung der Hausaufgaben möglichst in den Unterrichtstag integriert werden, damit den Schülerinnen und Schülern genügend Raum für eigene Freizeitaktivitäten außerhalb der Schule verbleibt. Deshalb sind neben den Lernzeiten im Vormittagsbereich weitere Lernzeiten im Nachmittagsbereich von 45 Minuten jeweils montags, dienstags und mittwochs vorgesehen.

Hausaufgaben – Vereinbarungen

Da die Schülerinnen und Schüler der Schuleingangsphase täglich eine Lernzeitstunde im Vormittagsbereich haben, in der sie u.a. auch unterrichtsbezogene Aufgaben bearbeiten, beschränken sich die Hausaufgaben in diesen Klassen (zumindest im 1. Schulbesuchsjahr) auf die Erledigung mündlicher Aufgaben, deren Inhalte durch kontinuierliche Übung eine wichtige Basis für das Lernen darstellen, wie z. B. Lesen oder Kopfrechnen. Hier ist in besonderer Weise die Mitarbeit der Eltern gefordert.

Im Laufe des 2. Schulbesuchsjahres finden dann auch schriftliche Aufgaben Berücksichtigung, um die Schülerinnen und Schüler mit Blick auf eine mögliche Rückschulung und den Übergang in Klasse 5 auf die Lernorganisation an einer Grundschule oder der weiterführenden Schule vorzubereiten. Um die Schülerinnen und Schüler an schriftliche Hausaufgaben heranzuführen, sprechen die Lehrpersonen mit ihnen ab, welche Hausaufgaben bis zum nächsten Tag zu bearbeiten sind. Sie werden dann von der Lehrperson kontrolliert.

Zum Ende der Schuleingangsphase werden die Schülerinnen und Schüler allmählich daran gewöhnt, mit einem Hausaufgabenplan zu arbeiten, der weiterhin ihre Interessen berücksichtigt, aber auch von der Lehrperson vorgegebene Aufgaben beinhaltet. Diese Umstellung auf einen Hausaufgabenplan ist als Lernprozess zu sehen, der die Entwicklung zur Selbstständigkeit und zum eigenverantwortlichen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler unterstützt. Es ist daher möglich, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in der Lage sind, mit einem solchen Plan zu arbeiten. Gegebenenfalls sind für einzelne Schülerinnen und Schüler auch weiterhin Hausaufgaben sinnvoll, die von Tag zu Tag zu bearbeiten sind. Ziel ist es, dass zum Ende der Klasse 3 alle Schülerinnen und Schüler einen kompetenten Umgang mit dem Hausaufgabenplan erworben haben. Durch die Verankerung von Lernzeitstunden am Vormittag in den Klassen 3 und 4 besteht die Möglichkeit, eine weitere Verzahnung von Hausaufgaben und Lernzeiten zu schaffen, indem die Schülerinnen und Schüler auch in diesen Stunden eigenverantwortlich an ihren Hausaufgabenplänen arbeiten können. Im Rahmen der Arbeit mit einem Plan sind die Hausaufgaben innerhalb einer Woche zu erledigen und werden dann von der Lehrperson kontrolliert.

Im offenen Ganztag gilt die Vereinbarung auf die selbstständige Erledigung der Hausaufgaben durch die Schülerinnen und Schüler zu achten und keine Korrektur der Aufgaben vorzunehmen. Diese Verabredung wurde auch mit den Eltern und Erziehungsberechtigten für den häuslichen Bereich getroffen.

Falls Hausaufgaben im häuslichen Bereich oder im offenen Ganztag im vereinbarten Zeitrahmen nicht erledigt werden können, erfolgt eine begründete Rückmeldung an die Lehrkraft. Nicht erledigte Hausaufgaben werden von den Schülerinnen und Schülern eigenverantwortlich nachgeholt.

Eltern und Erziehungsberechtigte, die über die Hausaufgaben hinaus ihre Kinder mit weiteren Übungsaufgaben unterstützen möchten, erhalten von der Lehrkraft entsprechende Anregungen und Hilfen.

Da sich Übungen aus dem Bereich der Sprachförderung und -therapie in allen Jahrgangsstufen am individuellen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler orientieren, werden diese ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit Eltern und Erziehungsberechtigten vergeben.

Am 16. April 2013 veranstaltete die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Düsseldorf ein Transferforum zum Thema „Von Hausaufgaben zu individuellen Lernzeiten“. Berichte, Arbeitsergebnisse und weiterführende Hinweise unter:

Gestaltung von individuellen Lernzeiten
Von Hausaufgaben zu Lernzeiten


Folgende Veranstaltungen und Projekte finden an unserer Schule regelmäßig bzw. kontinuierlich statt:

Spiel- und Sportfest

Seit mehreren Jahren veranstaltet unsere Schule jährlich ein Spiel- und Sportfest für die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe, zu dem immer auch Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder mit eingeladen werden.

Im Mittelpunkt des Spiel- und Sportfestes stehen verschiedene Bewegungsspiele und Übungen, die einerseits den Teilnehmern sportliche Leistungen abfordern und andererseits Spaß an der Bewegung und Erfolgserlebnisse ermöglichen. Mehr noch: das Spiel- und Sportfest bietet allen Schülerinnen und Schülern ein sportliches und freudiges Gemeinschaftserlebnis.

An den verschiedenen Stationen kann jede Klasse durch Geschicklichkeit und Kooperation Punkte sammeln. Am Ende erhalten alle Klassen Urkunden, die Sieger der Jahrgangsstufen einen Pokal. Mittlerweile gehört auch ein Sponsorenlauf zum festen Bestandteil des Spiel- und Sportfestes. Aus dem Erlös der Veranstaltung werden z. B. Spielgeräte für die Hofpausen angeschafft oder auch Teilbeträge für soziale Zwecke von den Schülerinnen und Schülern gespendet.

Darüber hinaus findet zum Abschluss auch immer ein Ballsportturnier statt, in dem die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 – 4 einen Klassensieger ermitteln. Um dem Namen Spiel- und Sportfest gerecht zu werden, wird während der Wettkämpfe für eine angemessene Verpflegung der Sportler gesorgt. Neben gesunden Getränken bereiten Eltern „Sportlerrohkost“ vor.

Abgerundet wird die Schulveranstaltung mit Grillwürstchen sowie Kaffee und Kuchen. Das Spiel- und Sportfest, inzwischen fester Bestandteil im Jahreskreis, findet in jedem Schuljahr statt, jeweils am Freitag nach Fronleichnam. Es wird von zahlreichen Helfern unterstützt und von vielen Gästen besucht. Bei schlechter Witterung können die Bewegungs- und Geschicklichkeitsspiele, in leicht abgewandelter Form, auch im Schulgebäude und in der Sporthalle durchgeführt werden.

Kultur und Schule

Mehrmals in Folge hat unsere Schule an dem Projekt „Kultur und Schule“ teilgenommen und dabei Schwerpunkte in den Bereichen Musik, Bewegung und künstlerisches Gestalten gesetzt.

In diesem Jahr erhalten die Kinder aus dem offenen Ganztag unter der Leitung von Herrn Tschauder einen Einblick in das „Afrikanische Trommeln“ und entwickeln auf besondere Weise ihr Rhythmusgefühl.

Schulobst

Seit Juli 2010 nimmt unsere Schule am EU-Schulobstprogramm des Landes NRW teil. Wir haben uns für dieses Programm beworben, da wir der Meinung sind, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse unsere Schülerinnen und Schüler positiv bei der Bewältigung des Schulalltags unterstützen kann.

An drei Tagen in der Woche (Dienstags bis Donnerstags) erhalten wir von einem ortsansässigen Obsthändler verschiedene Sorten Obst und/oder Gemüse. In der Schulküche wird für jede Klasse ein Tablett mit Obst und Gemüse angerichtet. An zwei Tagen in der Woche wird die Zubereitung von Eltern übernommen, an einem Wochentag bereiten die Schülerinnen und Schüler das Obst und Gemüse unter Anleitung eines Elternteils selbst zu. Im Verlauf des Schuljahres wird diese Aufgabe abwechselnd von allen Klassen durchgeführt.

Die Schülerinnen und Schülern essen das Obst und Gemüse in der Frühstückspause oder auch im Verlauf des Schulvormittags. Um die Schülerinnen und Schüler nachhaltig in ihren Ernährungsgewohnheiten zu unterstützen und zu fördern, wird in allen Jahrgangsstufen begleitend zum EU-Schulobstprogramm des Landes NRW fächerübergreifend an unterschiedlichen Themenstellungen (z. B. sachgerechte Zubereitung von Obst und Gemüse, Hygienemaßnahmen, Kennenlernen von regionalem und saisonalem Ost und Gemüse, gesundes Schulfrühstück) gearbeitet.

Unterstützung von Eltern beim Schulobstprogramm
Um eine regelmäßige Zubereitung von Obst und Gemüse für die Schülerinnen und Schüler gewährleisten zu können, sind wir auf die regelmäßige Unterstützung und Hilfe vieler Eltern angewiesen. Zum Abschluss eines Schuljahres treffen sich alle Helferinnen und Helfer zu einem kleinen „Dankeschön-Abend“. Dabei werden immer auch neue Ideen zur Zubereitung von Obst und Gemüse erprobt.

Verkehrserziehung

An unserer Schule wird die Verkehrssicherheitsarbeit groß geschrieben. Schon in den ersten Wochen nach Schuleintritt kümmern wir uns darum, dass die neuen Schüler die nähere Umgebung der Schule kennen lernen. Nach einer Theorieeinheit wird eine Begehung des Schulumfeldes mit verschiedenen Übungen zum sicheren Überqueren der Fahrbahn durchgeführt. Unterstützt werden Lehrer und Schüler dabei durch den Verkehrssicherheitsberater der Polizei, Herrn Kronenberg.

 Immer wiederkehrend werden Grundsätze des Verhaltens im Straßenverkehr im Unterricht wiederholt. Nicht nur theoretisch sondern auch praktisch setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit wichtigen Regeln auseinander und lernen Verkehrsschilder und -zeichen kennen. Dabei üben sie sich schon früh im Umgang mit verschiedenen Fahrzeugen wie Roller, Kettcars oder Fahrräder, die sie auch in ihrer Freizeit zum Spielen in Verkehrsbereichen nutzen. Durch die verschiedenen Jahrgangsstufen hindurch erhalten die Schülerinnen und Schüler immer wieder die Gelegenheit, ihre motorischen Fähigkeiten wie Gleichgewichtssinn und Körperkoordination zu schulen, um im 4. Schuljahr die Radfahrausbildung erfolgreich durchlaufen zu können.

Dies ist eine große Einheit der Verkehrssicherheitsarbeit an unserer Schule. Auch hier wird zuerst in der Theorie das Regelwerk des Straßenverkehrs erlernt. Danach kommt wieder der Verkehrssicherheitsberater der Polizei hinzu. Er überprüft zuerst, ob die Fahrräder auch alle verkehrssicher sind. Ansonsten ist das Fahren auf der Straße nicht erlaubt. Zusammen mit Polizei, Lehrern und Eltern wird dann im öffentlichen Straßenverkehr geübt. Wir befahren dabei verschiedene Straßen auf dem Schreppenberg im Umfeld der Schule.

Es geht um das richtige Anfahren vom Fahrbahnrand, Vorbeifahren an Hindernissen, rechts – und links abbiegen, Vorfahrtsregeln und einiges mehr. Als Abschluss dieser Radfahrausbildung findet dann sowohl in der Theorie als auch in der Praxis eine Lernzielkontrolle statt. Wird diese bestanden gibt es als Belohnung den sog. Fahrradführerschein, eine Bescheinigung, dass die Schüler erfolgreich an der Radfahrausbildung teilgenommen haben.

fit-4-future

Da Kinder einen Großteil ihrer Zeit in der Schule verbringen, ist es wichtig, sie nicht nur schulisch, sondern auch in ihrer gesundheitlichen Entwicklung zu fördern.

Dafür nimmt die Franz-Joseph-Koch-Schule an dem Projekt „fit4future“ teil. Dieses Projekt – organisiert von der Cleven-Stiftung in Zusammenarbeit mit der DAK-Gesundheit – ist eine ganzheitliche Initiative zur Gesundheitsförderung unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Viel Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, eine stressfreie, positive Lernatmosphäre und die Schaffung einer gesunden „Lebenswelt Schule“ sind die Ziele der Initiative. Im Rahmen einer dreijährigen Partnerschaft erhalten ausgewählte Grund- und Förderschulen Betreuung und Unterstützung in Form von Workshops, Unterrichtsmaterialien sowie Spiel- und Sportgeräten.

Ein Element ist z.B. die über die Maßen gefüllte Spiele- und Bewegungstonne: Dazu gehören verschiedene Bälle, Frisbees, Seile, Gleichgewichtsspiele und vieles mehr. Kurze Anleitungen auf Bewegungskarten ermöglichen es, die Anwendung der verschiedenen Materialien kennen zu lernen.

Zudem setzen sich die Schülerinnen und Schüler  im Sportunterricht  mit den zahlreichen Übungsmöglichkeiten auseinander. Als Ausgleich zum anstrengenden Sitzen während des Unterrichts sorgt das Material nicht nur in den regulären Pausenzeiten für Abwechslung, sondern findet auch seinen Einsatz in kurzen Bewegungspausen während der Unterrichtszeit.


Der Spatenstich für das jetzige Schulgebäude und die angrenzende Sporthalle erfolgte Im Juli 2004, im April 2006 konnte der Unterricht in dem neuen Schulgebäude aufgenommen werden.

Geschaffen wurde ein Lernort mit einer vielfältigen Ausstattung, an dem Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sprache im Primarbereich individuell unterrichtet und gefördert werden können.

Hier ein kleiner Überblick über unsere vielfältige Ausstattung:

Schülerbücherei „Lese-Insel“

Im November 2013 wurde unsere Schülerbücherei mit Unterstützung der Schreinerei Belecke aus Arnsberg erweitert und zu einer „Lese-Insel“ umgestaltet.
Diese „Lese-Insel“ wird meist wöchentlich und sehr gerne von den Schülerinnen und Schülern zur Bücherausleihe genutzt. Für unsere regelmäßig stattfindenden Leseprojekte aber auch für Recherchen im Sachunterricht bietet unsere Schülerbücherei mittlerweile einen großen Fundus. Auch im Rahmen des offenen Ganztags treffen sich die Kinder hier zum Vorlesen, selber Lesen und Stöbern.
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 25jährigen Bestehen unserer Schule fand ein Vorlesewettbewerb statt, an dem alle Kinder auf freiwilliger Basis teilnehmen konnten. Bei der feierlichen Endausscheidung und der Siegerehrung wurden wir unterstützt durch Herrn Neumann vom Schulamt des Hochsauerlandkreises und Frau Rumpf von der Stadtbücherei Arnsberg. Die Sieger der Jahrgangsausscheidung konnten sich über Buchpreise freuen und auch die Schulgemeinschaft erhielt viele neue Bücher für die „Lese-Insel“. Aufgrund der begeisterten Rückmeldungen seitens der Schülerinnen und Schüler findet seitdem jährlich in der Vorweihnachtszeit ein Vorlesewettbewerb mit wechselnden „Jurymitgliedern“ statt.
Um das Prinzip der Buchausleihe über die Schülerbücherei hinaus in den Freizeitbereich der Kinder zu übertragen, erkunden einzelne Klassen auch die Stadtbücherei in Arnsberg. Insbesondere in den Schulferien nutzen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, auch hier Bücher auszuleihen.
Zudem bieten jährliche Autorenlesungen unseren Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in die Welt der Bücher.

Musikraum

Gerne begleiten unsere Schülerinnen und Schüler Lieder oder Musikstücke mit orff’schen Instrumenten wie Schlagwerken, Glockenspielen oder Klangstäben.
Afrikanische Trommeln sind in Klassensatzstärke vorhanden. Auch ein Keyboard, ein Schlagzeug und natürlich eine Gitarre steht zur Verfügung.

Der Musikraum kann durch den unter der Zimmerdecke installierten Beamer auch für das gemeinsame Betrachten von Präsentationen oder Filmen genutzt werden.

Sporthalle

Unsere Sporthalle ist neben den „klassischen“ Sport- und Turngeräten wie Kletterwand, Weichböden und Kästen ausgestattet mit vielen Materialien zur Förderung der Wahrnehmung, Motorik, Koordination und Kraft.

Lehrküche

Backen zur Weihnachtszeit, Zubereiten eines gesunden Frühstücks - und natürlich das Schneiden unseres Schulobstes: Hierfür und für viele andere Gelegenheiten nutzen wir unsere Lehrküche.

Forum

Für unsere häufigen Schulveranstaltungen nutzen wir unser Forum: Hier hat die gesamte Schulgemeinde viel Platz! 

Schulhof

Über mehrere Ebenen erstreckt sich unser Schulhof. Er bietet die Möglichkeit zu klettern, gemeinsam mit anderen Kindern am Karussell zu spielen, im Sand zu buddeln, zu rutschen oder auf eine Torwand zu schießen. Aber es gibt auch die Gelegenheit, sich hinzusetzen und sich auszuruhen. An der Spielhütte können sich die Schülerinnen und Schüler Pausenspielmaterialien ausleihen. 

Häufig stellt sich die Frage, ob ein Kind, das im Vorschulalter Entwicklungsverzögerungen aufweist oder in der Grundschule Schwierigkeiten beim Lernen zeigt, sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf hat. Um bei der Beantwortung dieser Frage zu helfen, bieten wir den Kindergärten und Grundschulen die Möglichkeit der Beratung an.

Eine Lehrkraft unserer Schule kommt auf Nachfrage in die entsprechende Einrichtung, beobachtet das Kind in verschiedenen Situationen und überprüft in Form eines Screenings den Lern- und Entwicklungsstand. Auf Grundlage der Ergebnisse findet eine Beratung der ErzieherInnen und Lehrpersonen statt, in der z. B. Hinweise zur Förderung in der jeweiligen Einrichtung gegeben werden.

Besonders bewährt hat sich unser Angebot, Grundschulen bei ihren Schulspielen zu unterstützen, um schon vor Schuleintritt ggf. sprachliche Störungen bei Kindern in den Blick nehmen und Hinweise zu möglichen Fördermaßnahmen geben zu können.

Sollte es so sein, dass sich der Förderbedarf als besonders umfassend erweist und diverse Bereiche der Förderung wie Logopädie oder Ergotherapie bereits berücksichtigt worden sind, könnte eine Beratung der Eltern dahingehend erfolgen, im Rahmen eines AO-SF-Verfahrens den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf feststellen zu lassen. Es obliegt den Eltern, einen entsprechenden Antrag zu stellen.

Sowohl vor als auch nach der Aufnahme in unsere Schule ist es uns ein großes Anliegen, mit den verschiedenen Therapeuten oder auch Beratungsstellen, die an der Förderung eines Kindes beteiligt sind, in Kontakt zu treten, um ein möglichst umfassendes Bild des Entwicklungsstandes zu erhalten und sinnvoll an der Förderung weiterarbeiten zu können.

Eltern und Erziehungsberechtigte wirken an unserer Schule bei allen Frage- und Problemstellungen der Bildungs- und Erziehungsarbeit vertrauensvoll mit. Darüber hinaus sind sie wichtige Partner bei vielfältigen Aufgaben im schulischen Alltag. Eltern und Erziehungsberechtigte engagieren sich bei Klassen- und Schulfeiern, bei Klassenfahrten und Ausflügen, bei der Durchführung der Radfahrausbildung und auch bei Projekten und schulischen Aktionen. Darüber hinaus unterstützen sie verlässlich das EU-Schulobstprogramm des Landes NRW.

Eckpunkte der Elternarbeit an der Franz-Joseph-Koch-Schule sind:

  • Eltern haben das Recht auf Mitwirkung an der Gestaltung der Schule. Eltern wirken in vertrauensvoller Zusammenarbeit an der Bildungs- und Erziehungsarbeit und an der Gestaltung des Schullebens mit. Ihre Tätigkeit in den Mitwirkungsgremien ist ehrenamtlich. (vgl. § 62 (1 u. 6) SchulG NRW) 
  • Eltern sind vertreten in der Schulkonferenz, in der Schulpflegschaft, in Elternversammlungen, in Fachkonferenzen mit beratender Stimme, (vgl. § 66 (3), § 70 (1), § 72 (2 u. 3) SchulG NRW) sowie  in der Auswahlkommission bei Lehrereinstellungsverfahren.
  • Eltern arbeiten in der Klassenpflegschaft gemeinsam mit den Lehrkräften an der Gestaltung der Erziehungs- und Bildungsarbeit in der Klasse mit.
  • Eltern hospitieren im Unterricht und bei den Angeboten des offenen Ganztags (auf Anfrage)
  • Eltern nehmen teil / beteiligen sich an (außer-)unterrichtliche Schulveranstaltungen (u. a. an Klassenfahrten, bei der Durchführung der Radfahrausbildung, am offenen Singen, regelmäßig an der Zubereitung des Schulobstes, ...) (vgl. § 44 SchulG NRW)
  • Eltern haben das Recht auf Information, Beratung und Unterstützung. 
    Wir informieren und beraten Eltern außerhalb des Unterrichts in allen grundsätzlichen und wichtigen Schulangelegenheiten (u. a. vor Schulbeginn im Rahmen einer Informationsveranstaltung, durch monatliche Elternbriefe zu aktuellen Anlässen und Terminen, über die Schuljahresplanung, über die Schulentwicklung und über Arbeitsschwerpunkte in der Schulprogrammarbeit). Informationen erfolgen natürlich auch über die individuelle Lern- und Leistungsentwicklung ihres Kindes in enger Kooperation mit den pädagogischen Fachkräften des offenen Ganztags (u. a. durch regelmäßige telefonische Kontakte oder Notizen im Mitteilungsheft der Schülerin-
    nen und Schüler, an halbjährlich stattfindenden Elternsprechtagen, in Zusammenhang mit der Zeugnisausgabe), sowie bei Frage- und Problemstellungen in der Erziehung des Kindes, in enger Kooperation mit den pädagogischen Fachkräftendes offenen Ganztags (u. a. durch regelmäßige telefonische Kontakte oder Notizen im Mitteilungsheft der Schülerinnen und Schüler) und zur Schullaufbahn und zum weiteren Bildungsweg (u.a. Übergänge nach Klasse 4 und nach Klasse 6). (vgl. § 44 SchulG NRW)
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